Dr. Tanja Aloisia Kraler

Dr. Tanja Aloisia KralerTanja Kraler wurde 1979 in Innichen (Südtirol/Italien) geboren und ist in Heinfels (Osttirol) aufgewachsen.

Von 1998/99 bis 2003/04 absolvierte sie das Studium der Geschichte und Europäischen Ethnologie an der Universität Innsbruck und beendete 2009/10 das Doktoratstudium der Philosophie im Fach Geschichte mit der Dissertation „Gott schütze Österreich vor seinen ‚Staatsmännern‘, aber auch vor seinen ‚Freunden‘! Das Tagebuch von Hans Schlitter (1912-1919)“.

Von 2006 bis Ende 2008 war sie Mitarbeiterin am Zentrum für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung (ZEG) in Innsbruck, das eng mit dem Institut für Geschichts­wissenschaften und Europäische Ethnologie verbunden ist. Ihr Aufgabenbereich lag hier vor allem im Inventarisieren von Nachlässen sowie im Transkribieren von Tagebüchern aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Daneben arbeitete sie an verschiedenen kleineren Projekten mit.

Im Rahmen des Projektes „Edition des Nachlasses Leo Graf Thun“ bei der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs leistete Frau Kraler von Juni 2009 bis Juni 2010 bereits Vorarbeiten für das im Juli 2010 am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck angelaufene Projekt „Die Thun-Hohenstein’sche Bildungsreform 1849-1860“ (gefördert vom FWF).

Des Weiteren ist sie seit Anfang 2010 Mitarbeiterin im Projekt „Österreichische Geschichtsschreibung in Tirol. Die historischen Fächer an der Universität Innsbruck zwischen gesamtstaatlichen Auftrag und Landesinteresse 1816-1919“ (gefördert vom TWF).

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der österreichischen Geschichte des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts, speziell im Bereich der österreichischen Bildungsgeschichte und in der Ersten-Weltkriegsforschung.

Tanja Kraler ist im Sommer 2013 aus dem Projekt ausgeschieden.