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Neuerscheinung

Vor kurzem ist ein Sammelband erschienen, der aus dem Projekt zur Edition der Korrespondenz von Leo Thun-Hohenstein hervorgegangen ist. Im Zentrum des Bandes stehen die Reformen der österreichischen Universitäten unter Leo Thun. Das Buch widmet sich in 14 Aufsätzen der Planung, Umsetzung und Wahrnehmung der Universitätsreformen. Die AutorInnen und Autoren des Bandes benützen dabei auch Quellen aus der nunmehr vorliegenden digitalen Edition der Korrespondenz von Leo Thun.

Der Band ist bei Böhlau in der Reihe Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs erschienen und wurde durch eine Förderung des FWF (PUB 397) ermöglicht.

Der Band steht als Open access Veröffentlichung auf der Website des Verlags zur Verfügung.

Ende der Förderung durch den FWF

Mit Sommer 2015 lief die Förderung der Edition der Thun-Korrsepondenz durch den FWF aus. Mit Hilfe dieser Förderung konnte der gesamte Bestand der Thunschen Korrespondenz aus dessen Ministerzeit (1849–1860) erfolgreich transkribiert und auf der Grundlage der TEI-Richtlinien ausgezeichnet und erfasst werden. Neben der Transkription der Briefe wurden auch Personen- und Ortsregister angelegt, die  unterschiedliche Zugänge zur Edition erlauben.

Die Bestände werden derzeit einer finalen Korrektur unterzogen. Laufend werden somit neue Briefe online zugänglich. Diese Arbeiten werden durch die Förderung der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs ermöglicht.

Die gedruckte Auswahledition mit einer Beschreibung des Korpus sowie einer Einleitung zu den Inhalten des Bestandes und den Möglichkeiten der Nutzung desselben wird aufbauend auf den Transkriptionen im Jahr 2016 folgen.

Online-Edition neu

Die digitale Edition der Thun-Korrespondenz ist auf eine neue Plattform übersiedelt. Über eine individuell organisierbare Bestandsübersicht kann derzeit ein Teil der Dokumente aufgerufen werden. Die Dokumente sind dabei sowohl im Volltext-, wie auch über Orts-, Personen- und Schlagwortregister durchsuchbar. Die Datenbank samt der dazugehörigen Web-Applikation befindet sich noch in der Testphase. Dies trifft vor allem auf die Register zu.

Wir werden regelmäßig neue Briefe online zugänglich machen.

Zur Online-Edition der Thun-Korrespondenz

Online-Edition aktualisiert!

Am 28. Februar 2014 wurden weitere transkribierte Briefe aus dem Transkriptions-Projekt online gestellt. Damit sind jetzt über 50 Briefe online abrufbar. Besuchen Sie die Website mit dem provisorischen Testrepository.

“Für Geist und Licht! … Das Dunkel schwand.” Die Thun-Hohensteinschen Universitätsreformen 1849-1860. Konzeption – Umsetzung – Nachwirkungen

Unter diesem Titel fand an der Universität Innsbruck vom 5. bis 7. Juni eine Tagung statt., welche vom Projektteam “Die Thun-Hohensteinsche Bildungsreform 1849-1860″ am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck, organisiert worden war. Lesen Sie einen

Lesen Sie den Bericht vom Projektmitarbeiter Christof Aichner

Provisorisches Testrepository Online!

An der Tagung, die vom 5. bis 7. Juni 2013 an der Universität Innsbruck durchgeführt wurde, wurde unter anderem auch das – sich noch in Entwicklung befindliche – Repositorium für die bearbeitete Korrespondenz präsentiert. Das Repositorium enthält zur Zeit einen Teilbestand von ca. 30 transkribierten Briefe, deren Adressat vor allem Leo von Thun-Hohenstein ist, sowie erst wenige zusätzliche Detailinformationen zu den Korrespondenten und Orten.

Dieses Repositorium ist nun seit dem 24. September provisorisch online.

Im Laufe des Jahres 2014 sollte dann die erste definitive Version des Repositorium – mit dem vollständigen Bestand der transkribierten Briefe – online geschaltet werden.

Unser Projekt auf Radio Freirad

Vor kurzem wurde auf Radio Freirad ein Interview mit Brigitte Mazohl und Christof Aichner ausgestrahlt, in dem sie über Leo Thun-Hohenstein und das Editionsprojekt berichten. Das Interview gibt es zum Nachhören unter folgendem Link:

https://soundcloud.com/uniinnsbruck/uni-konkret-die-bedeutendste

Über das Wirken Leo von Thun-Hohenstein

Einen kurzen Überblick über das Wirken Leo von Thun-Hohenstein können Sie auf dem Informationsportal der Universität Innsbruck nachlesen. Demnächst erscheint ein illustriertes Resumée der Juni-Tagung auf dieser Seite.

Tagung 5. Juni -7. Juni 2013 in Innsbruck

“Für Geist und Licht!…das Dunkel schwand.” Die Thun-Hohensteinschen Universitätsreformen 1849-1860. Konzeption – Umsetzung – Nachwirkung

Vom 5. bis 7. Juni 2013 findet zum Abschluss des Projekts eine Tagung statt, die sich insbesondere mit der Umsetzung der Thunschen Reformen an den Universitäten der Habsburgermonarchie beschäftigt. Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland werden an der Tagung teilnehmen.

Im Zentrum der Tagung werden folgende Aspekte stehen:

  • Die Konzeption der Reformen mit besonderem Fokus auf die Reform der österreichischen Universitäten.
  • Die Umsetzung der Reformen an den einzelnen Universitäten der Habsburgermonarchie. Da die zentral geplante Reform in den einzelnen Ländern der Monarchie auf unterschiedliche Ausgangslagen und lokale Besonderheiten (Sprachenfrage, Nationalitäten, Unabhängigkeitsbestrebungen…) gestoßen ist, sollen durch einen Vergleich diese lokalen Besonderheiten und deren Auswirkung auf die Umsetzung der Reform sowie deren Folgen hervorgehoben werden.
  • Die Folgen und insbesondere die Rezeption der Person Leo Thuns und der Reformen in der Historiographie.

Außerdem wird die Tagung dazu dienen, erste Ergebnisse des Editionsprojektes vorzustellen.

Ort: Universität Innsbruck, Saal University of New Orleans, Innrain 52

Interessierte sind herzlich zur Tagung eingeladen.

Einladung und Programm zum Herunterladen.

Aufsatz zur Thun’schen Reform

Vor kurzem erschien in Turin ein Aufsatz über die Thunsche Reform, der aus unserem Projekt hervorgegangen ist. Der Beitrag findet sich im Sammelband La scuola degli Asburgo. Pedagogia e formazione degli insegnanti tra il Danubio e il Po (1773-1918), herausgegeben von Simonetta Polenghi. Wir freuen uns sehr, dass damit erstmals auch in italienischer Sprache ein Beitrag zur Erforschung der Thunschen Reform erscheinen konnte. Wir hoffen gleichzeitig, dass der Sammelband und unser Beitrag ein Anstoß zu einer verstärkten gegenseitigen Rezeption sein wird.
La Scuola degli Asburgo

Der Band wird am 1. Februar 2013 in Turin vorgestellt.

Einladung zur Buchpräsentation